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U2 News » Review: It Might Get Loud


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   björn

   11.02.2009 um 09:41 Uhr

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Gestern abend besuchten The Edge und Adam die Europa-Premiere des Dokumentarfilms "It Might Get Loud ". Der Film beobachtet das Schaffen der drei Gitaristen The Edge, Jimmy Page und Jack White. U2tour.de Mitarbeiterin Caro war mit im Kino und hat - wenn sie nicht gerade auf den direkt vor ihr sitzenden und sich gut amüsierenden Adam schaute - sich Notizen zum Film gemacht. Ihr Review findet ihr hier:

Der junge Wilde, der Techniker und die Legende, so könnte man die drei Akteure des Davis Guggenheim Films "It might get loud" beschreiben, aber das wäre nur die halbe Wahrheit, denn eigentlich geht es um ihre Gitarren. Egal ob in der Garage selbstgebastelt oder mit Extras anfertigen lassen, in Episoden vermittelt der Film die Leidenschaft und zeigt, dass große Songs die in diesen sechs Saiten stecken können.

Jack White sieht man durch die Straßen irgendwo in Tennessee fahren, während er erzählt, dass es uncool war, ein Instrument zu lernen, als er aufgewachsen ist. Es ging mehr um Hip Hop und Rap. Dann sieht man wieder nur seine Gitarre während eines Solos: Blutspuren sind deutlich an den Saiten und an seinen Fingern zu sehen. Er selbst hat es wahrscheinlich erst später gemerkt.

In den Norden Dublins führt The Edge auf der Leinwand durch die Mount Temple School, erinnert an die ersten Konzerte dort und zeigt sogar das schwarze Brett, an dem vor mehr als 30 Jahren alles mit einem einfachen Zettel begann. Mindestens genauso spannend ist es, dabei den Zuschauer The Edge zu beobachten, wie er mit Bandkollegen Adam Clayton ein amüsiertes Lachen austauscht. Das Lachen ging auf das gesamte Publikum über, als eine Aufnahme von "Street Mission" aus dem irischen Fernsehen einen fröhlich grinsenden Drummer Larry Mullen jr. zeigte.

Er kehrt an den Ort zurück, an dem er der Geschichte einen Soundtrack gegeben hat: Jimmy Page besucht Headley Grange, wo Stairway to Heaven entstand und man hört die Begeisterung in seiner Stimme als er von der guten Akustik des Raumes spricht und wie das Schlagzeug damals klang. Man sieht dieselbe Begeisterung in seinen Augen, als er eine Platte vorsichtig auf den Schallplattenspieler legt und dann zu Luftgitarre greift.

"It might get loud" beschreibt mehr als die Leidenschaft dieser Musiker. Er zeigt, wie unterschiedlich sie an dieses Instrument herantreten, aber auch durch diese drei Beispiele wie Musik sich weiterentwickelt, den Zeitgeist einfängt und aufbereitet und letztlich wie verbindend Musik sein kann, denn während diese Musiker das Publikum in ihre Geschichten mitnehmen, ziehen Sequenzen aus einem gemeinsamen Treffen der drei einen roten Faden durch den Film. In einer Lagerhalle, umgeben von Kameras und vielen Gitarren sieht man sie reden, diskutieren und natürlich Gitarre spielen. Bekannte Riffs, aber den Höhepunkt bildet eine mehr minütige Improvisation dieser Künstler, die auch großen Szenenapplaus auf der Europapremiere in Berlin bekam.



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