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   carpe diem

   11.03.2008 um 19:00 Uhr

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Wie wir berichtet haben war Bono heute in Berlin für seine Organisation DATA unterwegs. Unter anderen traf Bono dabei auf den Vorsitzenden der CDU/CSU Bundestagsfraktion Volker Kauder, sowie dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion Peter Struck und der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul. Dazu ist nun eine Pressemitteilung erschienen in der Bono sich für das Übereinkommen von Köln zum Schuldenerlass 1999 bedankt aber gleichzeitig auf die Gefahr die Millennium-Entwicklungsziele zu verfehlen, hinweist. Vielen Dank an Sergius von DATA für die Hinweise. Photos gibt es unter anderen bei Welt.de . Die komplette Pressemitteilung gibt es hier:

Bono: "Nicht aufhören. Weitermachen!" Bono erinnert deutsche Politik an ihre Verantwortung zur Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele Berlin, 11. März 2008. Bono, Afrika-Aktivist und Mit-Gründer der entwicklungspolitischen Lobbyorganisation DATA, trifft sich heute in Berlin mit zahlreichen Persönlichkeiten des Deutschen Bundestags, um auf eine Fortsetzung des Kurses in der deutschen Afrikapolitik zu drängen. Bis 2015 will die Weltgemeinschaft im Rahmen der Millennium- Entwicklungsziele unter anderem die extreme Armut auf der Welt halbieren. Seit 2000 ist schon über die Hälfte der Zeit erstrichen, doch aufgrund nicht eingehaltener Zusagen der reichen Nationen ist der Fortschritt bisher begrenzt. Nach Gesprächen mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU Bundestagsfraktion Volker Kauder, dem Vorsitzenden der SPDFraktion Peter Struck und der Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hob Bono das positive Engagement Deutschlands für Afrika im letzten Jahr hervor. Nun gelte es, an diese Politik anzuknüpfen. "Ich bin heute hier", so Bono, "um Deutschland Danke zu sagen. Danke für das Übereinkommen von Köln zum Schuldenerlass 1999. Dieses bereinkommen hat, zusammen mit afrikanischer Regierungsführung, dazu beigetragen, 29 Millionen Kindern zusätzlich einen Schulbesuch zu ermöglichen. Danke, Deutschland, für eine starke Führungsrolle im Kampf gegen AIDS. Ihr habt dazu beigetragen, die Finanzierung des Globalen Fonds für die nächsten drei Jahre zu sichern. Dieser Fonds hat bereits 2,5 Millionen Leben gerettet. Aber diese guten Nachrichten machen die schlechten Nachrichten noch schlechter. Wir laufen Gefahr, die Millennium-Entwicklungsziele zu verfehlen. Dies ist ein Notfall und wir brauchen in diesem Jahr noch mehr solche deutschen Führungsinitiativen wie im letzten Jahr." Und in deutscher Sprache rief er "Nicht aufhören. Weitermachen!" Um seine Versprechen einzuhalten muss Deutschland seinen Beitrag für Entwicklungszusammenarbeit im Haushalt 2009 um mindestens 750 Millionen Euro erhöhen und den Großteil davon Afrika widmen. Bono richtete sich heute zudem mit einer Ansprache an die gesamte SPD-Bundestagsfraktion und trifft sich mit Angehörigen des Bundestags-Haushaltsausschusses, um deutlich zu machen, wie wichtig eine konstruktive Afrikapolitik insbesondere für Deutschlands eigene Interessen ist. Hintergrund Die Millenniumentwicklungsziele sind acht konkrete, überprüfbare Zielsetzungen, die eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der UNO, der Weltbank, der OECD und mehreren NGOs aus der UN-Millenniumerklärung hergeleitet hat. Die Millenniumsziele wurden 2000 von 189 Staaten anerkannt und stehen für eine gerechtere und bessere Welt – mit weniger Armut und Hunger, mehr Bildung und Gleichberechtigung, weniger Kranken und mehr Nachhaltigkeit. Sie sollen bis 2015 erreicht sein. Da dies zu scheitern droht, wird im September ein Notfallgipfel bei den Vereinten Nationen einberufen werden. Der Globale Fonds zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria (GFATM) ist ein äußerst transparenter Treuhandfonds mehrerer Geber, der das Ziel hat vermeidbare und behandelbare Krankheiten zu bekämpfen. Er konnte seit 2002 u.a. folgende Erfolge verbuchen: Die Anzahl afrikanischer AIDS-Patienten, die Zugang zu lebensrettender antiretroviraler Behandlung haben, hat in nur vier Jahren enorm zugenommen: von 50.000 2002 (1 Prozent der Patienten) auf 1,34 Millionen 2006 (28 Prozent der Patienten). Der GFATM hat in Afrika zur Malariavorbeugung 30 Millionen insektizidbehandelte Moskitonetze verteilt. DATA DATA (Debt AIDS Trade Africa) macht sich weltweit für die Interessen Afrikas stark und berichtet mit dem jährlichen DATABericht über Fortschritte der G8-Staaten in der Umsetzung politischer Lösungen für die Notlage des Kontinents. Die Organisation arbeitet eng mit Bono und Bob Geldof zusammen.



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